Besonderheiten von Woolworth

Der Umweltschutz

Woolworth hat sich selbst dem umweltfreundlichen Handeln verpflichtet. Die Plastiktüte ist somit nicht mehr in den Läden auffindbar. Da diese aufgrund ihrer langen Zersetzungszeit eine enorme Belastung für die Umwelt darstellt, kommen lediglich Baumwoll-, PET- und Papiertragetaschen in Frage. Als Orientierung für diese Maßnahme dient ein Gesetzesentwurf des europäischen Parlaments, welcher eine Senkung des Plastiktüten-Verbrauchs vorsieht.

Die PET-Taschen sind bei Woolworth aus besonders reißfestem und wasserbeständigen PET hergestellt. Die Papiertragetaschen werden klimaneutral hergestellt. Klimaneutral meint hier, dass jeder beim Herstellungsprozess ausgestoßene Schadstoff an anderer Seite im Unternehmen eingespart wird.

Durch das Auslassen der Plastiktüten sowie die besonders umweltverträglichen Herstellungsprozesse der Papiertragetasche stellt Woolworth seine Bemühungen im Bereich des Umweltschutzes eindrucksvoll unter Beweis.

 

Help and Hope

Auch soziales Engagement beweist Woolworth auf ganzer Linie. Dazu trägt die Unterstützung der vielseitig agierenden und interessanten Stiftung Help and Hope bei.

Diese Stiftung besteht seit 2005. Gründer ist Stefan Heinig. Help and Hope zeichnet sich dabei dadurch aus, dass es auf eine langfristige Unterstützung benachteiligter Kinder und Jugendlicher setzt. Es sind keine kurzfristigen Projekte angedacht, sondern längere Vorhaben, die diesen Kindern und Jugendlichen einen Start ins Berufsleben ermöglichen sollen. Dabei sind folgende langfristige Projekte im Programm enthalten:

  • GidZ – Gemeinsam für die Zukunft: Unterstützung für Jugendliche mit ehemals schulischen Problemen, die ohne Abschluss dastehen
  • 4YOU: Unterstützung bei der Integration von Flüchtlingen
  • Gut Königsmühle: Dies ist ein Projekt, das noch in der Vorbereitung steckt. Das Gut wurde erst kürzlich erworben. Hier soll künftig das Entdecken der Natur und das Verantwortungsbewusstsein von Kindern gegenüber der Natur verbessert werden.
  • Weitere Kooperationen runden das Programm der Stiftung ab.

Woolworth nimmt in dem Ganzen die Rolle eines Projektpartners ein.

 

Grundsätzliches Verantwortungsbewusstsein

Unabhängig von den Projekten und den Bemühungen, die Woolworth im Bereich der Umwelt- und Sozialverträglichkeit hat, weist das Unternehmen ein grundsätzliches Verantwortungsbewusstsein in unzähligen Bereichen auf. So ist auf der eigenen Homepage sehr transparent unter „Kundeninformationen“ alles Wissenswerte für die Kundschaft dargelegt. Dazu gehören zum Beispiel die Rückrufe von Produkten. Außerdem gegeben: Produktdatenblätter, die über Inhaltsstoffe und Allergene informieren. Des Weiteren sind unter „Kundeninformationen“ die ordnungsgemäße Entsorgung von Leuchtmitteln sowie EU-Konformitätserklärungen aufgeführt.

Die Transparenz den Kunden gegenüber ist eines der zentralen Merkmale Woolworths.

 

Weg vom Wühltisch-Image!

Besonders für Woolworth ist die Entwicklung seit 2010. Das Unternehmen, einst ein Anbieter günstiger Produkte mit einem schier unfassbar großen Sortiment, geriet durch sein Wühltisch-Image in Verruf. Über 25.000 verschiedene Artikel führte das Unternehmen und konnte sich dabei qualitativ nie absetzen. Die Strategie, durch vor allem günstige Ware zu überzeugen und preissensible Käufer anzusprechen, ging nicht mehr auf. Von daher fand ein für das Unternehmen besonderer Wandel statt: Die Gänge wurden breiter und die Böden erhielten eine Holzoptik. Außerdem machte das Management die Regale übersichtlicher und die Produktpalette wurde verkleinert. Des Weiteren nahm Woolworth in Form von Mars, Palmolive, Lego und weiteren mehr Markenprodukte mit ins Sortiment auf. So vergrößerte Woolworth die Zielgruppe erfolgreich und sorgte für steigende Umsätze. Das Wühltisch-Image ist dem Woolworth von heute nicht mehr gemäß.

 

Seltsame Namensvetter

Auch in Südafrika und Australien entstanden Märkte, die Woolworth heißen. In Australien war das sogar schon 1924 der Fall. Oft bringen Außenstehende Südafrikas und Australiens Woolworth in Verbindung mit den aktuellen deutschen bzw. früheren amerikanischen Kaufhäusern. Tatsache ist jedoch, dass kein Zusammenhang besteht. Die Kaufhäuser in Südafrika und Australien nutzten lediglich den starken Namen „Woolworth“, um sich im Markt zu etablieren und schnell zu wachsen.